Programmhinweis: mdr 1 Radio Sachsen, 24.03.2015 um 20:00-23:00 Uhr

Foto: mdr.de/ Julia Rubner

Verkehrsunfall, Wohnungseinbruch oder Demonstration – häufig wird der Ruf nach der Polizei laut. Umsichtige, unkomplizierte und unaufgeregte Hilfe ist dann gefragt, wenn das Konfliktpotenzial wächst oder es darum geht, Straftäter dingfest zu machen. Auf der anderen Seite genießt die Polizei nicht den besten Ruf. Viele Beamte fühlen sich als Prügelknaben und sind im Dauereinsatz. Bleibt der Job bei den Rahmenbedingungen auf der Strecke?

Es wird reformiert bei der Polizei in Sachsen: "Mit Blick auf die Bevölkerungsentwicklung wird die sächsische Polizei nach dem Jahr 2025 über 11.280 Stellen verfügen (2010: 13.911). Damit wird der Freistaat weiterhin über eine höhere Polizeidichte verfügen als der Durchschnitt der westdeutschen Flächenländer." (Quelle: Feinkonzept zur künftigen Organisation der sächsischen Polizei)

Allerdings hat das auch zur Folge, dass manche Polizeiwache weg rationalisiert wird und die Polizeipräsenz abnimmt. Birgt das die Gefahr, dass die Polizei nur noch dann wahrgenommen wird, wenn eine Gefahr droht? Weniger Polizisten bedeutet auch weniger Prävention. Bei Dienstags direkt wollen wir wissen: Was kann die Polizei heute leisten?

Gäste im Studio sind:

  • Frank Conrad, Vorsitzender Deutsche Polizeigewerkschaft Sachsen e.V. im Deutschen Beamtenbund

  • Enrico Stange, Mitglied des Sächsischen Landtages, Die Linke